Sicherheitsbeleuchtungsanlagen:

Die VDE-Bestimmungen sowie besondere Verordnungen der Behörden (Arbeitsstättenverordnung, TÜV und Feuerwehr) fordern die Installation einer Sicherheitsbeleuchtung in Räumen, in denen durch den Ausfall der Allgemeinbeleuchtung körperlicher und auch wirtschaftlicher Schaden entstehen kann. Die Sicherheitsbeleuchtung enthält alle Lade-, Schalt- und Überwachungseinrichtungen, die für den Betrieb einer Anlage erforderlich sind.
Sicherheitsbeleuchtung ist eine Beleuchtung, die bei Störung der Stromversorgung der allgemeinen Beleuchtung Räume, Arbeitsplätze und Rettungswege während betrieblich erforderlichen Zeiten mit einer vorgeschriebenen Mindestbeleuchtungsstärke erhellt. Bei Absinken der Netzspannung um ca. 15% erfolgt sowohl bei Dauerschaltung als auch bei Bereitschaftsschaltung die automatische Umschaltung auf Batteriebetrieb. Bei Netzwiederkehr bzw. Anstieg auf 90% der Netzspannung wird auf Netzbetrieb zurückgeschaltet.
Der serienmäßig eingebaute Tiefentladeschutz trennt bei zu niedriger Batteriespannung die Sicherheitsbeleuchtung von der Zentralbatterie, um eine unzulässige Tiefentladung der Batterie zu verhindern. Durch diese Maßnahme werden Folgeschäden an Batterie und Gerät vermieden. Eine Prüfeinrichtung ermöglicht die Prüfung ständiger Einsatzbereitschaft der Sicherheitsversorgung.